​Ängste überwinden

​5 überragende Methoden


Mädchen springt von einem Steg in das Wasser eines Sees, die Überwindung ins Wasser zu springen ist ein Symbol dafür seine Ängste zu überwinden.

"​Nur wer Angst verspüren kann, kann auch Mut beweisen."
(​Dalai Lama)

Ängste sind einer der Top 3 Gründe wieso viele Menschen ihr eigenes Leben nicht so leben wie sie es möchten.

Sie können ihre Ängste nicht überwinden und werden dadurch zurückgehalten und stark eingeschränkt. Ängste rauben uns Lebensraum, ​die Angst steht zwischen uns und einem freien und erfüllten Leben.

Wenn du in deiner momentanen Situation das Gefühl hast, dass deine Lebensqualität stark unter deinen Ängsten leidet, dann bist du hier genau richtig.

In diesem Blog-Beitrag zeige ich dir 5 wertvolle Techniken, mit denen du deine Ängste überwinden kannst.

Äng​ste Definition: Woher kommen Ängste?

Um deine Ängste überwinden zu können, ist es wichtig zu wissen, wie sie entstehen und woher sie kommen.

Wenn du dir darüber im Klaren bist was die Ängste auslöst, fällt es deinem Unterbewusstsein leichter mit der Angst umzugehen und den Sinn hinter den Methoden zu verstehen.

Prinzipiell kann man die Ängste von uns Menschen in zwei Arten unterteilen.

1. Evolutionäre Angst

Diese evolutionäre Angst hat ein jeder Mensch. Das ist die Angst vor dem Tod oder vor Schmerz.

Diese Angst ist und angeboren und schützt uns davor, dumme Dinge zu tun, wie beispielsweise die Hand ins Feuer zu halten oder vor ein fahrendes Auto zu laufen.

Diese evolutionäre Angst ist sehr sinnvoll und sichert das Überleben von uns Menschen.

2. Nicht reelle Angst

​Das sind Ängste, bei denen wir uns furchtbare Dinge im Kopf ausmalen und denken, sie stellen eine Gefahr dar, obwohl das überhaupt nicht stimmt.​

​Beispiele für nicht reelle ​bzw. fiktive Ängste:

  • die Angst nicht gut genug zu sein
  • Phobien, z.B. Spinnenphobie
  • die Angst zu versagen
  • Zukunftsängste
  • Flugangst
  • Soziale Ängste

Überlege bitte kurz für einen Moment, damit du den Unterschied zwischen der evolutionären Angst und den fiktiven Ängsten erkennst. Hierfür hab ich zwei Beispiele aufgeführt:

Wenn du in ein fahrendes Auto rennst ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich dabei schwer verletzt oder umkommst. Wenn du aber mit einem Flugzeug reist ist es sehr sehr unwahrscheinlich, dass du dich dabei verletzt oder stirbst.

Wenn du früher einem Säbelzahntiger begegnet bist, bestand eine sehr reale Gefahr, weil er dich locker töten konnte. Wenn du aber in unserer heutigen Zeit einer Spinne begegnest besteht absolut keine Gefahr, dass sie dich angreift. Oder würdest du jemanden oder etwas attackieren, dass 100 mal größer ist als du selbst?

Frau blickt entspannt auf die Spinne auf ihrer nackten Schulter, das soll zeigen, dass man davor keine Angst zu haben braucht.

Bei der evolutionären Angst geht es darum uns vor echten Gefahren zu schützen.

3. Wie entsteht fiktive Angst?

Bei fiktiven Ängsten verspüren wir Angst, obwohl keine reale Gefahr besteht. 

​Ein paar Beispiele aus dem Alltag:

  • Du siehst eine Spinne in deiner Wohnung: In deinem Kopf werden Horrorbilder aus Film & Fernsehen abgerufen. Die Folge du bekommst Angst.
  • Du willst den Beruf wechseln: Deine Gedanken sagen dir aber, du wirst keinen neuen Job finden und siehst dich ohne Dach über dem Kopf. Die Folge: Angst
  • Du würdest gerne neue Leute kennenlernen: Du malst dir aber aus wie dich diese Personen ablehnen oder böses antun. Die Folge: du bekommst wieder Angst.

Kannst du erkennen wie fiktive Angst entsteht?

Sie entsteht dadurch, dass wir uns furchtbare Szenarien vorstellen, die entweder überhaupt nicht realistisch und niemals passiert sind oder sehr unwahrscheinlich eintreten.

Mann geht durch einen sehr nebligen Wald. Im Nebel zeichnet sich die Silhouette eines Monsters ab. Steht für nicht reale fiktive Ängste.

Als Folge dieser Vorstellung bekommen wir Angst vor diesem Szenario. Ab diesem Augenblick spricht man bereits von einer Angststörung, da man Angst vor etwas hat das nicht real ist.

Die meisten Ängste in deinem Alltag sind lediglich Bilder in deinem Kopf und damit nur fiktiv. 

Zusammengefasst bedeutet das: deine Gedanken und die Bewertung einer Situation bestimmt, ob du Angst hast oder keine Angst hast.

Wie du am besten deine Gedanken änderst, um deine Ängste überwinden zu können, zeig ich dir mit den folgenden hilfreichen Methoden.

Ängste überwinden:
5 überragende Methoden

Kommen wir jetzt zu den anfangs angekündigten Methoden, mit denen du deine Ängste überwinden kannst. Damit diese nützlichen Methoden ihre Wirkung zeigen ist es wichtig, dass du ins Handeln kommst und sie auch umsetzt.

Du wirst deine Ängste und deinen inneren Kritiker nicht von heute auf morgen loslassen können. Es erfordert schon etwas Zeit und Übung.


"​​​​​​​Jede innere Entwicklung braucht ihre Zeit."
(​Dalai Lama)


Aber dafür zahlt es sich umso mehr aus, denn hier bekommst du Methoden, mit denen du deine Ängste nachhaltig überwinden kannst.


​1. Ängste überwinden
Übertriebene Gedanken enttarnen


​Viele unserer Ängste entstehen durch Gedankengänge, die ziemlich übertrieben sind. Damit meine ich so negative Gedanken wie:
„Das bekomme ich niemals hin.“
„Ich würde es nicht ertragen können, wenn … passiert.“

Wenn du aber genau diese Gedanken enttarnst und als übertrieben und falsch bewertest, ist das bereits der erste Schritt, wie du deine Ängste besiegen kannst.

Wie genau machst du das jetzt?

​Sobald Angst in dir aufkommt, frag dich:

- „Was ist das schlimmste Szenario, das eintreten kann?“

- “Wie wahrscheinlich ist das wirklich, hast du Erfahrungen gemacht, die diese Einschätzung belegen?”

- „Wie gefährlich ist die Situation gerade wirklich?“

​Schnell wirst du bemerken, dass die meisten ​Ängste total überzogen und unberechtigt sind. Dabei ist es wichtig, dass du ein paarmal tief durchatmest, dir die Fragen in aller Ruhe beantwortest und deine Gedanken reflektierst.

Du wirst erkennen, dass sich viele Situationen, vor denen du Angst hast, unangenehm anfühlen, sie dir aber keinen physischen Schaden zufügen oder dich gar in Lebensgefahr bringen.

Mensch mit grünem Pullover und Kapuze über dem Kopf, sodass das Gesicht im Schatten verborgen ist. Veranschaulicht wie wir uns schreckliche Szenarien ausmalen, die so niemals eintreten.

Diese Situationen machen dir nur deswegen Angst, weil du dir in deinen Gedanken schreckliche Szenarien ausmalst, die so niemals eintreten werden. Mit den beiden Fragen kannst du die, in dir aufkommende Ängste gleich zu Beginn deutlich abschwächen.

Kommen wir gleich zur nächsten wichtigen Methode, mit der du deine Ängste überwinden kannst.

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​​2. Ängste überwinden
​Verdrängung hilft dir nicht


​All deine fiktiven Ängste, die du im Alltag hast, haben etwas mit Vermeidung zu tun. Wenn du vor etwas Angst hast setzt automatisch der Impuls ein, diese Situation, um jeden Preis zu vermeiden.

Aber wenn du dich diesen Ängsten nicht stellst, dann vermeidest du die Situation nur. Die Angst ist zwar im Augenblick weg, aber es wird nicht besser.

Vermeiden beendet die Angst nur für den Moment, aber beim nächsten Mal kommt sie dann noch stärker zurück. Das einzige was du wirklich dagegen tun kannst, ist dich deinen Ängsten zu stellen.


"​​​​​​Die schwierigste Zeit in unserem Leben, ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu gewinnen."
(​Dalai Lama)


Du musst den „unangenehmen“ Weg selbst gehen und für dich herausfinden, dass deine fiktiven Ängste nicht so schlimm und furchteinflößend sind. Das kostet natürlich viel Überwindung, aber du baust dadurch deine Ängste effektiv ab und stärkst zusätzlich dein Selbstbewusstsein.

Diese Erfahrung kann dir einen unglaublichen Boost geben und du wirst schnell merken, dass sich viele deiner Ängste in Luft auflösen werden.

​Bonus-Tipp:

Dich selbst mit dem schlimmsten denkbaren Szenario deiner Angst zu konfrontieren, führt oft dazu, dass nur eine einzige Konfrontation genügt, um die Angst zu überwinden.

Aber meistens musst du diese Übungen über einen längeren Zeitraum wiederholen und öfter bewusst in deine Angst hineingehen.


​​3. Ängste überwinden
​Zusammen ​​ist man ​stark


​Die meisten Ängste wirken viel furchteinflößender, wenn wir uns ihnen alleine stellen müssen. Wohingegen wir uns in der Gruppe viel mehr zutrauen und uns gegenseitig stärken.

Alleine eine Präsentation zu halten ist schlimmer als mit Freunden. Alleine bei Dunkelheit nach Hause zu gehen ist schlimmer, als wenn wir Leute um uns haben, mit denen wir reden können.

Wenn du also deine Ängste besiegen willst und es noch nicht allein schaffst dich deinen Ängsten zu stellen, dann such dir Leute, die dich dabei unterstützen.

5 Fäuste die aneinander gehalten werden zum Einschwören auf eine gemeinsame Aufgabe, so lassen sich auch Ängste besiegen, was man alleine vielleicht nicht schafft

Suche nach Unterstützern, die deine Angst teilen oder die diese Angst bereits überwunden haben.

Frag deine Familienmitglieder, enge Freunde oder Arbeitskollegen. Also Leute, denen du vertrau​en und dich öffnen kannst.

​Buch Empfehlung:

Bist Du auf der Suche nach einer ausführlichen Lektüre zum Thema Ängste loswerden, dann ​kenne ich ​ein klasse Buch für dich:

Der Autor ​selbst hat sehr umfangreiche Erfahrungen mit Panikattacken gemacht und daher​ auch wirklich hilfreiches Wissen zu vermitteln.


​4. Ängste überwinden
Trick: ​Rückwärts zählen


​Du kennst das sicher, je länger du dir Gedanken über deine Angst machst, desto größer wird sie. Das ist völlig normal, denn umso länger du über deine Angst nachdenkst, umso mehr negative Bilder entstehen vor deinem geistigen Auge.

Deshalb ist es wichtig, diese negativen Gedankengänge gleich loszuwerden und schneller als deine destruktiven Gedanken zu sein.

Du weißt ja bereits, dass es wichtig ist seine Ängste nicht zu verdrängen, sondern sich ihnen zu stellen. Die folgende Methode, die ich dir zeigen will, kann ein absoluter Game-Changer für dich sein.

Die Zahlen 5, 4, 3, 2, 1, veranschaulichen die Übung, bei der man bei Angst langsam von 5 runterzählt

Jedes Mal, wenn sich eine deiner Ängste in dir breit macht und schreckliche Bilder in deinem Kopf entstehen, beginne langsam und bestimmt von 5 runterzuzählen.

Dieser einfache psychologische Trick hat die Wirkung, deine aktuell auf die Angst gerichteten Gedankenmuster zu unterbrechen.

Den psychologischen Kniff, der hinter dieser Methode steckt, in diesem Artikel auszuführen würde zu weit gehen. Wenn du aber daran interessiert bist, suche gerne nach „Mel Robbins 5 second rule“.

​Hierzu ​​zwei Beispiele:

Hast du Angst davor fremde Leute anzusprechen, dann geh raus und sprich die erste Person, der du begegnest, an. Während du auf die Person zugehst zählst du in Gedanken von 5 runter.

Hast du Angst vor Spinnen, dann schnapp dir das nächste Mal, wenn du eine in deiner Wohnung siehst, ein Glas und stülpe es über sie. Während du auf die Spinne zu gehst sagst du „5, 4, 3, 2, 1“.

Je weniger Zeit dein Gehirn hat, sich schreckliche Szenarien auszumalen, desto öfter wirst du dich deinen Ängsten stellen und nach und nach deine Ängste überwinden.


​5. Ängste überwinden

Meditation & Achtsamkeitsübungen


​Oft ist es so, dass wir uns darauf konzentrieren nach Außen keine Angst zu zeigen, aber innerlich kämpfen wir dagegen an und alles zieht sich zusammen.

Wir blockieren sozusagen die Energie, die in uns fließen will.

Durch Meditation und Achtsamkeitsübungen kannst du diese Energie zum Fließen bringen.

Wenn du es schaffst, dass diese Energie fließt, merkt dein Gehirn „Ah! Das ist ja doch nicht so schlimm“ und du wirst es schaffen dich immer öfter deinen Ängsten zu stellen.


"​​​​​​​Der Schlüssel dazu, sich eines glücklichen und erfüllten Lebens erfreuen zu können, ist der Bewusstseinszustand."
(​Dalai Lama)


Nutze Entspannungstechniken, um die heftige Reaktion auf Ängste abzuschwächen, wenn sie aufkommt.

Wie äußert sich eine Angststörung?
Meist macht sich das durch einen erhöhten Puls, Herzschlag oder Schnappatmung bemerkbar.

Frau meditiert auf einer Wiese im Park. Zeigt wie man das fokussieren auf die Atmung nutzen kann um Ängste zu reduzieren.

Es hilft schon sich nur auf die Atmung zu fokussieren. Konzentriere dich darauf, wo überall du in deinem Körper deinen Atem spürst und zähle deine Atemzüge mit. Wenn du dich verzählst, fange wieder von vorne an.

Mache das für ein paar Minuten. Dein Körper und Geist kann dadurch entspannen und wird zu innerer Ruhe kommen.

Aber: Die beste Methode gegen Ängste ist und bleibt Meditation.

Denn durch das Meditieren beruhigst du deinen Geist und bekommst mehr Bewusstheit über deine eigenen Gedanken. Und wie du bereits weißt sind deine Gedanken der entscheidende Faktor, wenn du deine Ängste überwinden willst.

Kostenlose Achtsamkeits-Übungen

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Achtsamkeits-Übungen

​Endlich ohne Stress und Angstzustände leben. Lerne wie du innere Ruhe und Gelassenheit verspürst.

Zusammenfassend kann man sagen, Meditation und Achtsamkeitsübungen sind das perfekte Mittel gegen Angst.

Du kannst dadurch zu innerer Ruhe finden und deine Gedanken ordnen. Das führt wiederum dazu, dass du dir über dich selbst bewusster wirst, wodurch sich dein Angstempfinden wesentlich ändern kann.


​Bonus Tipp

zum Ängste überwinden


​Setz dich dazu hin, schließ deine Augen und stell dir vor, wie dein weiteres Leben aussehen könnte, wenn du deine Ängste überwunden hast. Versuche dir ganz konkrete Situationen so lebhaft wie möglich vorzustellen.

Welche Emotionen und Gefühle verspürst du dabei?

​Beantworte dir die​se 3 Fragen am besten schriftlich auf einem Blatt Papier.

  • ​Was wirst du alles erleben, wenn du deine Ängste besiegt hast?
  • ​Welche Erfahrungen wirst du machen?
  • ​Wie viel höher wird deine Lebensqualität sein, wenn du deine Ängste überwind​est?

Die Visualisierung einer angstfreien Zukunft vermittelt deinem Unterbewusstsein glaubhaft, dass dein Leben schöner aussehen wird, wenn du deine Ängste überwinden kannst.

Allein die Vorstellung eines erfüllten Lebens, ohne Ängste, indem du jeden Tag glücklich sein kannst, gibt dir einen fantastischen Motivationsschub, dich deinen Ängsten zu stellen und sie zu besiegen.

Warte nicht länger darauf, dass sich deine Ängste von allein auflösen, sondern beginn noch heute damit, deine Ängste zu überwinden.

Fazit
Ängste überwinden

Deine Ängste werden sich nach dem Lesen dieses Artikels nicht auf wundersame Weise in Luft auflösen. ​​Seine Ängste überwinden zu können ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem du dich selbst nicht unter Druck setzen solltest.

Du musst lernen deinen Ängsten Schritt für Schritt zu begegnen, so wirst du jeden Tag ein bisschen mutiger. Ängste und Stress belasten unsere Psyche und können auch zu Störungen und Depressionen führen. Soweit soll es nicht kommen.

Mit Kreide auf Tafel gezeichnetes Strichmännchen erklimmt eine Treppe. Steht dafür seine Ängste Schritt für Schritt zu begegnen, um sie zu überwinden

Wichtig ist: Beginne jetzt. Denn die Lehren zeigen, wir müssen endlich damit beginnen, denn wenn wir warten wird es nie besser werden. Wir schränken uns nur noch mehr ein und unsere Ängste werden noch größer.

Durch die richtigen Gedanken und die Bewusstmachung kannst du gleich den ersten großen Schritt gehen. Beginn mit deinen Ängsten richtig umzugehen, denn sie schränken dein Leben ein und rauben dir wahnsinnig viel Lebensqualität.

Das muss nicht sein. Jeder verdient es erfüllt und glücklich zu leben.

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