​Affirmationen - 7 Tipps

​Lerne die Macht der Affirmationen zu nutzen


Frau liegt in Blumenwiese und denkt an ihre Affirmationen

"Der Geist ist alles. Was du denkst das wirst du."
(Buddha)

"Der Geist ist alles.
Was du denkst das wirst du."
(Buddha)

​In dieser Artikel-Serie geht es rund um das Thema Affirmationen.

In diesem Artikel lernst Du, was ​Affirmationen sind, wieso Du positive Affirmationen in deinen Alltag integrieren solltest und wie Du Affirmationen richtig für dich nutzen kannst, sodass sie dich bei einem glücklichen und erfüllten Leben unterstützen.

Im 2. Artikel zu Affirmationen erfährst Du welche Formen es gibt und wie Du dir deine ganz individuelle Affirmation erstellen kannst.

Im 3. Artikel bekommst Du​ 60 Affirmationen zu ​Glück, Selbstliebe, Gesundheit, Geld, Beziehungen und Angst, um ab heute richtig damit durchstarten zu können. 


1. ​​​Affirmationen


​Was ​sind Affirmationen?


Einfach gesagt, ist eine Affirmation ​ein positiver Zuspruch an sich, über sich selbst oder seine Lebensumstände.​

Man kann auch sagen eine Affirmation ist die ​positive Bewertung des eigenen Lebens, so wie man es sich wünscht. Dabei wendet man Affirmationen hauptsächlich an, um angestrebte Ziele aus der Zukunft, bereits in der Gegenwart für ​sein Unterbewusstsein zu simulieren.

Was ist der Nutzen von Affirmationen?


Affirmationen werden von vielen Menschen als mächtige Methode für persönliches Wachstum und Erfolg angesehen. Der positive Einfluss einer Affirmation ist sowohl körperlich als auch mental wahrzunehmen.

Denn durch Affirmationen richtet man seinen Fokus langfristig auf das positive Denken. Und dass eine positive Grundeinstellung ​zu ​einem erfolgreichen und ​glücklichen Leben führt, ist bereits ​wissenschaftlich vielfach belegt.

Frau klettert bei Sonnenaufgang auf einen Berg. Stellvertretend für die Erreichung deiner Ziele. Symbolisiert die Erreichung seiner Ziele durch Verwendung von Affirmationen

​​Positive Affirmationen richtig anwenden


Eine Affirmation ist eine kurze positive Aussage zu sich selbst oder seinen Lebensumständen. Ich gebe dir mal zwei Beispiele: „Ich fühle mich fit und vital“ oder „Ich habe die Fähigkeiten mein Leben zu meistern“.

Diese Aussage wird mehrmals am Tag über einen Zeitraum von mindestens 8 Wochen ausgesprochen und gedacht.

Das Ziel des täglichen Affirmierens ist es, dem Unterbewusstsein zu vermitteln, dass dieser gewünschte Zustand bereits jetzt Realität ist. Dadurch ändert sich langfristig unser Denken und unsere Gefühle. Was auch zu entsprechenden Handlungen führen wird, da wir immer nur das tun was wir denken und fühlen...

Man kann also durch positive Affirmationen immensen Einfluss darauf nehmen, durchweg positiver zu denken und ​negative Glaubenssätze aufzulösen. Entsprechende positive Handlungen und Gefühle werden wie von selbst folgen.

​Meine Erfahrung mit Affirmationen

Ich selbst benutze Affirmationen seit mehreren Jahren täglich und kann den außergewöhnlichen Einfluss auf Körper, Geist und Seele nur bestätigen. Allein schon durch den positiven Schub am ​Morgen startet man energievoller und motivierter in den Alltag. 

Auf den einzelnen Tag betrachtet ist das schon ein wunderbares Gefühl. Und langfristig gesehen führen positive Affirmationen zu einer gigantischen Veränderung in Bezug auf Glück, Erfolg, Gesundheit, Selbstliebe und ​Achtsamkeit.

​Nützliche ​Tipps für mehr Achtsamkeit bekommst du in meinem Artikel 7 Achtsamkeitsübungen für deinen Alltag.


​2. ​​​Tipps zu Affirmationen


​​Im Folgenden zeige ich dir mehrere Wege, um dich neu zu programmieren. Hierfür erstellst Du dir am besten einen Tagesplan, wann Du die Methoden, die ich dir jetzt vorstelle, anwendest.

  • Affirmation laut sagen

Wie bereits schon erwähnt ist eine der effektivsten Methoden, das laute Aufsagen. Man stellt sich vor einen Spiegel und spricht die Affirmation laut aus. Du sollst hier die positive Energie der ​Suggestion spüren können. 

Lass dich darauf ein und geh aus dir heraus. Nimm Augenkontakt mit dir selbst auf, akzeptiere dich und dann sag voller Überzeugung deine Affirmationen auf. ​Alternativ kannst Du natürlich auch während der Autofahrt ​deine Sätze laut wiederholen. 

  • ​Affirmation singen

Sehr ähnlich zum lauten Vorsagen ist das Singen. Der Unterschied ist nur, dass wir unsere Affirmation an eine Melodie oder Rhythmus anpassen, was nochmal ​zu einer anderen Wahrnehmung durch unser Unterbewusstsein führt.

Sängerin steht an einem Stehmikrofon vor schwarzem Hintergrund. Veranschaulicht den Tipp seine Affirmationen zu singen

Wie Du es ​vielleicht schon geahnt hast, eignet sich hierfür natürlich das Duschen oder wieder die Autofahrt.

​Außerdem ist Singen eine wirksame Entspannungsübung und hilft beim ​Stressabbau.

  • Affirmation denken (innerlich sagen)

Selbstverständlich ist es oft auch nicht möglich oder etwas komisch in der Arbeit oder Öffentlichkeit seine Affirmation laut kundzutun. Du kannst dir dann deine Affirmation denken bzw. innerlich in Gedanken aufsagen, wodurch Du zeitgleich auch deinen inneren Kritiker zähmst.

Wichtig ist aber, dass Du dir dann 1-2 Minuten Zeit dafür nimmst und nichts anderes tust. Auch wenn Du beispielsweise vor dem Kaffeeautomaten stehst. Schließ die Augen während der Kaffee herunterläuft und lass dich voll auf deine Affirmationen ein.

​Buch Empfehlung:

In diesem umfangreichen 4-in-1 Buch werden Themen wie Chakren, Meditation & Selbstheilung sehr tiefgehend behandelt. Für jeden, der die spannende Welt der Selbstheilung erkunden möchte, ein absoluter Muss:

  • Affirmationen Anhören

Weiter kannst Du dir deine positive Formulierung auch in dein Handy einsprechen und sie dir immer und immer wieder anhören.

Viele ​hören ihre eigene Stimme nicht gerne, das liegt ​vor allem daran, dass wir es nicht gewöhnt sind. Anderseits  ​führt ein niedriges Selbstbewusstsein oft dazu, dass wir die eigene Stimme viel zu negativ bewerten. Wie du selbstbewusster wirst erfährst du in meinem Artikel 4 Übungen für ein starkes Selbstbewusstsein.

  • ​Merkzettel mit Affirmation schreiben

Außerdem kann es sehr hilfreich sein, dir deine neue Affirmation auf einen Zettel zu schreiben und ihn dir dorthin zu kleben, wo Du ihn oft siehst. ​

Tintenfüller schreibt in Schreibschrift auf liniertem Papier. Symbolisiert den Tipp wie man seine Affirmationen aufschreibt

Beispielsweise am Arbeitsplatz neben den Bildschirm, auf die Kühlschranktür, an die Tür zu deinem Schlafzimmer, auf die Süßigkeiten die Du gerne nascht und so weiter…

  • Affirmation ​selbst per Email senden

Unterstützend zu den Zetteln, die Du dir als Hilfestellung schreibst, ist es auch sehr nützlich dir selbst Emails mit Inhalten zu deiner Affirmation zu schicken. Beispielsweise wenn Du abends vor dem Bettgehen deine privaten Mails checkst, schreib dir, an die Email in der Arbeit, eine Nachricht mit deiner Affirmation und umgekehrt.

  • ​Affirmation per Hand immer und immer wieder aufschreiben

Dass wir uns Dinge besser merken können, wenn wir sie uns mit Stift und Papier aufschreiben wissen wir alle. Deswegen eignet es sich auch prima, sich die Affirmation immer wieder zu notieren. Sieh‘ es am besten wie eine Art Tagebuch. 

Und schreib jeden Abend vor dem zu Bettgehen 5x deine Affirmation im exakt selben Wortlaut auf. Schmier dabei die Sätze nicht einfach hin, sondern bemühe dich wirklich schön und achtsam zu schreiben.

Mit diesen Tipps wirst Du es garantiert schaffen deine positive Affirmation mit der Zeit zum Teil deines unterbewussten Denkens zu machen.

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​3. ​​​​Fehler bei Affirmationen


Vermeide diese Fehler, wenn Du mit Affirmationen arbeitest.

1. Affirmationsfehler

Gerade wenn Du Affirmationen zum ersten Mal anwendest ist es sehr wichtig, dass Du dich auf nur eine einzige konzentrierst. Legst Du deinen vollen Fokus für länger Zeit auf eine Affirmation ist die Auswirkung um ein Vielfaches effektiver, als wenn Du mehrere Affirmationen gleichzeitig benutzt.

Achte darauf, dass diese eine Affirmation sitzt und Du quasi schon im Schlaf daran denkst. Erst dann macht es Sinn weitere hinzuzunehmen. Ein guter Wert hierfür sind ca. 1-2 Monate, je nach Intensität und Anzahl der täglichen Wiederholungen.

2. Affirmationsfehler

Kommen wir nun gleich zum größten Fehler, den viele Anfänger beim Arbeiten mit Affirmationen machen. ​

Das vorzeitige Aufhören. Denn auch wie bei vielen anderen Dingen im Leben ist es beim Affirmationen-Training recht ähnlich, Ausdauer und Disziplin machen sich bezahlt.

Umgelegter König auf Schachbrett zwischen anderen Figuren, symbolisiert die Aufgabe beim Schach wie bei Affirmationen

Vielen denken sie müssten nach 2 Wochen mit Affirmationen schon signifikante Änderungen spüren. So ist es aber bei den Wenigsten. Leider hören, diese Personen dann oft schnell wieder auf und denken Affirmationen funktionieren nicht.  

Die Wahrheit ist ...
Bis unser Gehirn Verhaltensmuster verinnerlicht und daraus auch Routinen werden, dauert es gut und gerne mal 10-16 Wochen. Das ist selbstverständlich auch von der Intensität deines Affirmations-Trainings abhängig. 

Ich empfehle dir, leg‘ dir ein Notizbuch an, in dem Du festhältst wie oft Du dir an einem Tag deine Affirmation aufgesagt hast. Nebenbei, kannst Du das Buch auch gleich benutzen, um deine ​Suggestion schriftlich, wie bei einem Tagebuch, festzuhalten. 

Richtigerweise wirst Du schon nach kurzer Zeit merken, wie es dir immer leichter fällt dich täglich zu gewissen Uhrzeiten an deine neue Denkweise, die Affirmation, zu erinnern.


"​​Träume entspringen wachen Gedanken."
(​​Chinesische Weisheit)


3. Affirmationsfehler

Abschließend kommen wir auch schon zum 3. Fehler, den Du beim Arbeiten mit Affirmationen kennen solltest.

Meiner Meinung nach funktionieren sehr viele Affirmationen nicht, weil diese die betreffende Person nicht emotional berühren beziehungsweise weil die Personen selbst nicht an sich und das Gesagte glauben. Stell dich gerne mal vor einen Spiegel, schau‘ dir tief in die Augen und sag dann „Ich strahle pures Selbstvertrauen aus.“

Was fühlst Du dabei? Vielleicht sträubt sich etwas in dir oder es schleicht sich eine innere Stimme ein, die dir sagt das sei alles Schwachsinn.

Die Affirmation Believe in Yourself steht auf einem Zettel geschrieben.

Diese Anzeichen solltest Du als Anlass nehmen deine Affirmation umzuformulieren, sodass Du selbst mehr daran glaubst. Es kann hilfreich sein deine Affirmation etwas indirekter zu formulieren.

Mach dann beispielsweise aus der Affirmation „Ich strahle pures Selbstvertrauen aus“ eher „Ich stehe zu meinen Schwächen und vertraue in mein Handeln“. 

Ob für dich eine direkte oder indirekte Art der Affirmation besser funktioniert musst Du für dich selbst herausfinden. Vertraue dabei einfach auf dein Gefühl, denn Du selbst weißt am besten was dir hilft.

  1. 1
    Konzentriere dich zu Beginn ​nur auf eine ​ Affirmation
  2. 2
    ​Gib nicht vorzeitig auf
  3. 3
    ​Glaub an deine Affirmation (emotional)

​Fazit ​Affirmation


Affirmationen sind eine wunderbare Möglichkeit dich mehr und mehr auf ein glückliches, erfolgreiches oder selbstbestimmtes Leben zu programmieren.

Wenn Du all die Tipps ​für das Arbeiten mit Affirmationen beachtest und auch die Fehler vermeidest, wirst Du schon bald positive Veränderungen in deinem Leben hervorrufen.

Für ​tägliche Inspiration, besuch gerne meine Pinterest Pinnwand "positive Affirmationen".

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