Teste ​deine
​digitale Abhängigkeit

​Wertvolle ​​​​Tipps gegen Handysucht ​


4 Menschen stehen vor einem Fenster und sehen alle auf ihr Smartphone, symbolisiert die zunehmende Abhängigkeit von digitalen Geräten.

Handys und Tablets nehmen in unserem Leben eine immer zentralere Rolle ein und sind für viele Menschen ein erheblicher Stressverstärker. ​

Dabei ist die Entwicklung des Umgangs mit ​Smartphone und sozialen Medien alarmierend.

​​Folglich ist der exzessive Gebrauch vor allem bei jungen Leuten zu beobachten. Jedoch breitet sich diese Epidemie auch ​zunehmend stärker auf ältere ​​Generationen aus.

Daher ist es kein Wunder, dass sich immer mehr Leute nach wirkungsvollen Entspannungsübungen gegen Stress erkundigen.

Wirst Du bereits von digitalen Geräten kontrolliert?

Im ​Folgenden habe ich einen ​raffinierten Test für dich erstellt, mit dem Du deine Abhängigkeit von Smartphone und sozialen Medien testen kannst. Notiere dir ​wie viele Fragen Du mit "Ja" beantworten konntest.

Schaubild mit allen möglichen sozialen Medien, von denen wir mehr und mehr abhängig sind

Test digitale Abhängigkeit

  • Hast Du Angst Dinge zu verpassen, wenn Du nicht minütlich oder stündlich dein Smartphone checkst?
  • Überprüfst Du abends vor dem Bettgehen nochmals deine Nachrichten, ​​​ob Du auch ja Allen geantwortet hast?
  • Wachst Du mitten in der Nacht auf und checkst dann dein Handy / Profil?
  • Spielst Du auf der Toilette mit dem Handy oder Tablet?
  • Bildest Du dir manchmal irrtümlich ein, dass dein Handy in der Hosentasche vibriert?
  • Schreibst Du Dinge übers Internet, die Du anderen niemals ins Gesicht sagen würdest?
  • Beantwortest Du Nachrichten mit dem Handy während dem Autofahren?
  • Unterbrichst Du ein Gespräch, wenn dein Handy klingelt/vibriert und schaust aufs Smartphone?
  • Nutzt Du soziale Netzwerke, wenn dir langweilig ist?

Sei ehrlich, wie viele Fragen konntest Du mit „Ja“ beantworten?
​Nimm die dich betreffenden Fragen als Anlass, deinen Umgang mit digitalen Geräten in ​den jeweiligen Punkten zu hinterfragen. 

Hier stelle ich dir wirksame Gegenmaßnahmen vor, die dir sofort zu mehr Kontrolle verhelfen.

​Buch Empfehlung:

​Für einen tieferen Einstieg in das Thema empfehle ich dir das Buch Mail halten! Die beste Selbstverteidigung gegen Handy-Terror, E-Mail-Wahnsinn und digitale Dauerablenkung.

Darin, lehrt die Autorin einen neuen Blickwinkel auf das eigene digitale Verhalten und einen bewussteren Umgang mit der heutigen Technik.


​Digital Detox


​Aufgrund des zunehemenden exzessiven Handygebrauchs ist der aktuelle Trend des digital Detox (digitale Entgiftung) entstanden.

​Mittlerweile wurde jedoch bestätigt, dass es nichts bringt sich mehrere Tage oder sogar Wochen von allen digitalen Geräten loszusagen, nur um danach genauso weiter zu machen wie davor.

Handy liegt am Rand eines Pools. Veranschaulicht, dass man die Nutzung elektrischer bzw. digitaler Geräte nicht nur im Urlaub sondern auch im Alltag reduzieren soll.

Dahingegen ist es viel nachhaltiger, die Nutzung elektrischer Geräte im Alltag zu reduzieren. Kontinuität ist hier das Zauberwort.

Nur so klappt es, sich  unabhängiger von den digitalen Medien zu machen und sich glücklicher im Alltag zu fühlen.

​​Kurz​um, ​dafür ist einiges an Selbstdisziplin ​von Nöten. ​Hierfür ist es wichtig, dass Du, dir selbst gegenüber eine innere Verpflichtung eingehst, ​deinen Smartphone-Gebrauch einzuschränken. 

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​Endlich ohne Stress und Angstzustände leben. Lerne wie du innere Ruhe und Gelassenheit verspürst.

Dabei gilt es konsequent zu sein. D​as heißt, wenn das Handy aus ist, sollst Du stattdessen nicht zum Tablet, Fernsehbedienung etc. greifen. 

​Außerdem empfehle ich dir am Anfang nicht zu viel zu wollen. Ein Start von Null auf Hundert endet schnell in Rückschlägen und Frustration.

Versuche dagegen nach und nach Strategien in deinen Alltag zu implementieren, welche d​ie Handy-Nutzung Schritt für Schritt reduzieren.


"​​Die größte Offenbarung ist die Stille."
(​​Laotse)


Wie Du es besser machst​…

​​​​​Beginnen wir ​nun damit, wie man ​der übermäßigen Nutzung entgegenwirken kann. ​ Fangen wir mit einer meiner liebsten Tipps an. Denk daran, ​nichts überstürzen.

Unterdrücke am Morgen den Reflex nach dem Smartphone zu greifen (höchstens um den Wecker auszuschalten). 

Handysucht durch an Smartphone gefesselte Hand symbolisiert

​Anfangs solltest Du versuchen die erste Anfangs solltest Du versuchen die erste Stunde des Tages ohne Handy auszukommen und diese Zeit nach und nach zu steigern.

Setze dir als nächste Hürde, das Handy bis zum Arbeitsbeginn nicht zu beachten… dann bis zur Mittagspause usw. ​Dadurch wirst Du ​dich sofort freier und entspannter fühlen.

​​Weiter​ findest Du hier einen Artikel mit ​5 hilfreichen Methoden, um sofort und ​wirksam Stress im Alltag abzubauen.

Hoffentlich merkst Du, dass es auch ohne die digitale Fessel geht und Du gar nichts verpasst.

Analog statt Digital

​Ich habe ja vorher bereits den Wecker erwähnt​. ​Daher solltest du dir am besten einen "Richtigen" kaufen und nicht die Handyfunktion dafür nutzen. Sodass Du abends und morgens den Blick aufs Smartphone vermeidest und ​nicht von Benachrichtigungen abgelenkt wirst.

Wecker, den man anstatt dem Smartphone verwendet

​Noch wirkungsvoller ist dieser simple Tipp.

Wie oft am Tag schaust Du auf die Uhr? Wie oft nutzt Du dafür das Smartphone? Wie oft wurdest daraufhin​ von Push-Benachrichtigungen verleitet dein Handy zu ​verwenden? 

​​Welche Vorteile hätte es, wenn Du stattdessen eine Armbanduhr benutzt, um die Uhrzeit zu checken? 

​Bonus Tipp

​​Übrigens, Push-Benachrichtigungen sind einer der größten Treiber für digitale Abhängigkeit.

Sie lenken uns ab und verleiten uns dazu, das Handy in die Hand zu nehmen. ​Doch in den seltensten Momenten handelt es sich dabei um wirklich wichtige Informationen.

​Deaktiviere Push-Benachrichtigungen deswegen für so viele Apps wie möglich. Vor allem für WhatsApp und Co.

Dafür ist es essenziell den Glauben abzulegen auf Nachrichten immer sofort antworten zu müssen und immer erreichbar sein zu müssen.

Wenn es wirklich so wichtig ist, wird ​die andere Person bestimmt auch auf die Idee kommen dich einmal anzurufen. Obendrein sind Telefonate sowieso effizienter als dieses ewige Hin und her schreiben.

​​Falls Du wirklich etwas verpasst hast kannst Du die Funktion für die entsprechenden Apps auch wieder aktivieren ;)

​Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, die Angst etwas zu verpassen, ist, genauso wie alle anderen Ängste, in den allermeisten Fällen unbegründet.

No - Handy - Zone

​Nun möchte ich dir eine der effektivsten Strategien gegen digitale Abhängigkeit vorstellen.

Egal ob beim Lesen, Essen, Arbeiten. Schaffe das Handy aus deinem Sichtfeld. Am besten legst Du es in einen anderen Raum. Wenn Du das Smartphone nicht zur Hand hast, wiederstehst Du leichter dem Drang, das Handy in die Hand zu nehmen.

Verbotsschild mit einem Smartphone. In dieser Zone gitb es keine Handys, so kannst du der digitalen Abhängigkeit leichter wiederstehen.

​Noch besser ist es, dies zu steigern und ganze Räume zu handyfreien Zonen zu erklären. Hier​zu eignet sich ​zum Beispiel die Küche bzw. das Esszimmer​. ​​Aber auch im Schlafzimmer kann so ein erheblicher Störfaktor eliminiert werden.

Variation

​Statt das Handy von bestimmten Orten zu verbannen, bietet es sich an Tätigkeiten festzulegen, bei denen man auf das Smartphone verzichte​t.

​​Beispielsweise beim Einkaufen oder Spazierengehen. Für alle die jetzt sagen: ich hab doch meine Einkaufsliste auf dem Handy. Schreib dir einen Zettel ;-)

​Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

​Was mir sehr geholfen hat, war die Nutzung einer App, die deine Bildschirmzeiten misst und nach Kategorien (Unterhaltung, soziale Netzwerke, ...) aufteilt. 

​​​Darüber hinaus siehst Du speziell für jede deiner Apps die Nutzungzeit pro Tag und Woche aufgelistet. Also, nimm dir einmal die Zeit diese Daten zu überprüfen. 

  • ​Welche Apps haben die meiste Zeit verschlungen? 
  • War es die Zeit wert?
  • Welche Aufgaben ha​st Du deswegen nicht erledigen können? 

​​​Ich habe zum Beispiel entsetzt festgestellt, dass ich unzählige Stunden in der Woche verschwendet habe. 

​Mach dir bewusst, dass diese Zeit für Aktivitäten genutzt werden kann, bei denen Du ​dir ansonsten sagst, „dafür habe ich keine Zeit“. Wie zum Beispiel mit den Kindern spielen oder ​alte Freunde treffen.

Und ganz wichtig: wenn Du dich in einem Gespräch befindest, sei nicht respektlos und schau auf dein Handy. ​Hierdurch gibst Du deinem Gegenüber das Gefühl er ist nicht interessant und langweilt dich. 

Ich finde es erschreckend, dass dieses Verhalten heutzutage allgegenwärtig ​ist. Das kotzt mich an!

Es zeigt, dass die Möglichkeit vielleicht eine Nachricht bekommen zu haben wichtiger ist, als ein Mensch, der in Fleisch und Blut vor einem steht. 

Eine virtuelle Benachrichtigung zu bekommen ist für viele mittlerweile erstrebenswerter, als die persönliche Interaktion mit unseren Mitmenschen. D​as hat sich zu einer regelrechten Sucht entwickelt und ​sollte sich dringend ändern.


Fazit
Digitale Abhänigkeit


​​Einerseits hat das Handy ​zwar auch viele praktische Funktionen, die den Alltag enorm erleichter​n können, doch wird es von den meisten zu einem Großteil zur Ablenkung bzw. ​Unterhaltung  (dazu gehört auch ​die Mehrheit der Kommunikation) genutzt.

Nimm dir eine ruhige Minute​. Überlege dir wo Du im Alltag auch gut auf dein Handy verzichten kannst und für welche Funktionen ​Du auch andere (analoge) Geräte/​Gegenstände nutzen kannst.

Mann in Dunkelheit wird nur vom Bildschirm seine Smartphones beleuchtet. Steht für die krankhafte Beziehung, die viele durch ihre digitale Abhägigkeit zu ihrem Handy entwickeln.

Inzwischen entwickeln viele eine krankhafte Beziehung zu ihrem Smartphone. Mit ein Grund dafür ist die Aktivierung des Belohnungszentrums im Gehirn beim Erhalt einer neuen Benachrichtigung.

​​Sodass der Übergang zur Sucht in den meisten Fällen fließend ist. Diese stellt sich schleichend ein und wird oftmals ​zu spät erkannt, wenn ​die Auswirkungen auf den Beruf und das soziale Leben bereits beträchtlich sind. 

Lass es erst gar nicht so weit kommen!

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